Egal ob Magazin, Zeitung oder Fachzeitschrift: Die wichtigste Frage in der Pressearbeit lautet: Wie komme ich mit meinen Botschaften, Themen oder Produkten in die relevanten Medien? Die Antwort lautet: Mit kreativen Ansätzen, relevanten Informationen, guten Kontakten, perfektem Timing und viel Beharrlichkeit. Insgesamt eine sehr zeitaufwändige Arbeit, die viel Know-how und Gespür erfordert.
Als problematisch erweist sich in der Praxis vor allem, dass Journalisten in der Regel unter hohem Termindruck stehen und nur bedingt von den Themen, an denen sie aktuell arbeiten, umschalten können. Meist fehlt ihnen schlichtweg die Zeit, um sich in Ruhe mit einem anderen Thema auseinanderzusetzen. Telefoniert man mit einem Redakteur, muss dann ein mitunter komplexes Produkt oder Thema in 30 Sekunden erklärt und dessen Relevanz aufgezeigt werden. Kurzum: Die Voraussetzungen für ein erfolgreiches Gespräch sind selten optimal.
Gezielte Ansprache dank perfekten Timings
Die beste Methode ist es daher, Journalisten genau dann anzusprechen, wenn sie ohnehin an dem Thema arbeiten, um das es Ihnen geht. Auf diese Weise sind sogar Veröffentlichungen in Leit- und Schlüsselmedien mit wenig Aufwand möglich. Das wiederum stellt Sie als PR-Treibenden erneut vor eine Herausforderung: Woher sollen Sie denn wissen, wann welcher Journalist woran arbeitet? Immerhin gibt es in Deutschland rund 90.000 Journalisten, jeweils rund 1.300 Tageszeitungen und Anzeigenblätter, 1.100 Publikumszeitschriften und Wochenzeitungen, 1.000 Fach- und Kundenzeitschriften, 600 TV-Sendungen und zahllose Online-Portale.
Diese Daten selbst zusammenzutragen ist weder für Pressestellen in Unternehmen, noch für die meisten PR-Agenturen wirtschaftlich möglich. Alternativ käme die aufwändige Recherche in kostenpflichtigen Themenplan-Datenbanken in Betracht. Diese sind jedoch nicht nur sehr teuer und meist auf bestimmte Branchen beschränkt - vor allem weisen sie zum Teil erhebliche Lücken auf. Unsere Vorstellung von einer sorgfältigen Analyse der PR-Chancen sieht anders aus:
Sorgfältige Analyse der Themenpläne
Die Ermittlung konkret vorhandener Chancen zur Veröffentlichung in den Medien darf nicht auf lückenhaften Informationen basieren. Grundlage unserer Themenplan-Analyse ist daher eine sorgfältige und besonders umfassende Recherche. Den Abschluss bilden individuelle Empfehlungen von erfahrenen PR-Beratern. Insgesamt entsteht der Analysebericht in sieben Arbeitsschritten:
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